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Ich bin wieder da!

Wie merkt man, dass man jemanden vermisst?
Ganz einfach, zwischen angenehme Gedanken schiebt sich immer wieder eine Lage Wehmut.

Genau so ging es mir mit meinem Blog (damals noch junegloom.de). Den letzten Eintrag habe ich im Mai 2018 geschrieben. Er endete mir den Worten „Wir lesen uns vermutlich nur selten hier, aber dafür bitte umso öfter offline.“

Aus „selten“ wurde „gar nicht mehr“. Ich war müde. Ich hatte ein massives Problem damit, Privates und Berufliches zu trennen und zu teilen. Einerseits muss (m)ein Blog persönlich sein, so dass er für mich Sinn macht, andererseits kollidierte das mit meiner Position als Chefredakteurin.

Vermutlich waren diese Befürchtungen total übertrieben. Schließlich lasen ihn nur meine Freunde und Familie. Trotzdem habe ich mich dann dazu entschieden, den Blog mit all seinen Einträgen über Gedanken, Fragen, Erlebnisse, Fotos und Musik nach über zehn Jahren ins künstliche Koma zu versetzen.

Credit: Lisa Hantke

Doch Koma ist nicht Tod. Das Herz schlug weiter und ich konnte mich nicht dazu durchringen, dem Ganzen mit dem „Domain löschen“-Button ein Ende zu setzen. Ich musste so oft an den Blog denken und deshalb habe ich mir zu Weihnachten meine Domain juliadettmer.com geschenkt.

Wenn sich die Familiengrüppchen an den Feiertagen langsam auflösten, tüftelte ich an der Website herum, migrierte die ganzen Blog-Inhalte, passte jeden einzelnen Beitrag an und brütete über dem Text für „Über Julia Dettmer“.

Jetzt ist meine neue digitale Heimat fertig und ich freue mich riesig auf euch. Lest mit, kommentiert, schreibt mir. Es ist Zeit für ein neues Kapitel!

PS: Wer die Jahresrückblicke 2018 und 2019 vermisst und die Urlaubsberichte über die US-Südstaaten, Kuba und Rhodos lesen möchte, möge bitte etwas Geduld haben. Ich werde sie alle nach und nach schreiben und posten.


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